Hör mal Kunst!

“Haaaaalloooo!! Guck mal!!! Hier ist was ganz Tolles” – bei offensiver Werbung zucke ich auf Twitter meistens zurück! Aber tatsächlich hat soundtrackery seine Werbebotschaft an die richtige Frau gebracht (gut ein bisschen verschnupft bin ich schon, das ich nur eine von Vielen bin ;-) Nein, im Ernst! Das Buch Soundtracking Kunst von der Kunsthistorikerin Silke Vry und dem Designer Holmer Ehrenhauss ist wirklich eine Bereicherung der an  zündenden Ideen zur Kunstvermittlung nicht gerade reichen Buchlandschaft. Und weil man beim Beltz-Verlag so nett war, mir ein Rezensionsexpemplar zu schicken, konnte ich mich auch genauer einlesen. Hier das Ergebnis meiner Betrachtungen :-)

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Treffpunkt Kunstbuch

Ich sage es direkt vorneweg: ich liebe Kunstbücher (und schreibe sogar manchmal selber welche)! Was kann es Schöneres geben, als an einem entspannten Nachmittag bei König in der Ehrenstraße durch die Regale zu stöbern und die neuesten Expemplare in die Hand zu nehmen. Man lässt sich treiben und auch wenn man noch so viele Bücher zuhause stapelt, die ungelesen sind: am Ende landet dann ein neues Kunstbuch in der Tüte. Warum ich jetzt plötzlich von Kunstbüchern schwärme? Es gibt einen guten Grund und der heißt artbookworld. Eine noch in der Beta-Phase befindliche Plattform, die der Kerber-Verlag jüngst ans Laufen gebracht hat. Ein Konzept, in dem einiges Potential steckt.

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Screenshot

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Die Kunst der Vermittlung

“Was bedeutet für euch ein offenes Museum?” So lautete der Anstoß zur Blogparade des LWL Museums für Kunst und Kultur in Münster. Ich nahm den Impuls auf und habe mich noch einmal meinem Herzensthema gewidmet: der Kunst der Vermittlung. Denn Offenheit manifestiert sich für mich nicht nur in baulichen Gegebenheiten. Die sind auch wichtig, denn nichts ist einladender als ein Gebäude, das die Menschen ohne große Hürden und Barrieren willkommen heißt. (Da hat das LWL Museum vorbildlich mit seiner Architektur der Höfe in die Stadt gestrahlt). Mindestens ebenso wichtig ist jedoch auch die Offenheit im Geiste. Sprich, die Bereitschaft, sich Meinungen und Bedürfnissen gegenüber zu öffnen. Warum ich dabei auch an eine besondere Art der Angebote denke und was das mit Design zu tun haben könnte, das möchte ich gerne in diesem Beitrag besprechen.

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August Macke

Am 4.9. trifft er bei Chalon noch auf seinen Schwager Walter Gerhardt. In einem Brief vom 11.9. an seine geliebte Frau Elisabeth schreibt August Macke, dass er nicht wirklich damit rechnet, heil aus dem Krieg zurückzukommen. Am 20.9. erhält er das Eiserne Kreuz, welches er umgehend nach Hause schickt und in seinem letzten Brief bittet er um warme Socken und Schokolade. Am 26.9.1914 fällt einer der wichtigsten Vertreter der Avantgarde-Kunst in Deutschland bei Perthes-les-Hurlus in der Champagne durch einen Kopfschuss dem 1. Weltkrieg zum Opfer.

August Macke

August Macke, Abschied, 1914 Museum Ludwig Quelle: Wikipedia

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Mein Kulturtipp für Köln

Tanja hat zu einer Blogparade aufgerufen, in dem sie um meinen Kulturtipp bat. Und ich hab einen fantastischen für Köln. Also eigentlich hätte ich jede Menge für euch. Aber es fügt sich gerade wunderbar, dass diese und nächste Woche zwei Ausstellungen in Köln eröffnen, die ihr unbedingt sehen solltet. Das Wallraf-Richartz-Museum zeigt “Die Kathedrale” ab dem 26.9. und kurz darauf (ab dem 2.10.) wird im Museum Ludwig “Ludwig goes Pop” anlaufen. Beides wirkliche Highlights für den Kunstherbst! Im Folgenden lest ihr also einige Argumente, warum der Ausflug nach Köln unbedingt lohnt! Mein Kulturtipp in zwei Schritten.

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LWL Museum für Kunst und Kultur eröffnet

OFFEN! Mit großen Lettern vor dem Hintergrund der großartigen Architektur werben Plakate deutschlandweit für die Eröffnung des LWL Museum für Kunst und Kultur in Münster. Eine wahre Landmarke der Museumsarchitektur wird heute eröffnet. Ich war am Mittwoch schon einmal dort und konnte staunen. Was mir aufgefallen ist und warum ihr auch unbedingt mal hinfahren solltet, lest ihr in diesem Beitrag.

LWL Museum

Fassade des Museums mit einer Installation von Otto Piene: “Silberne Frequenz”

Offen

Offen ist nicht nur ein Schlagwort, mit dem das LWL Museum für Kunst und Kultur Werbung macht. Offenheit ist auch ein ganzheitliches Konzept. Der von Staab Architekten Berlin gestaltete Neubau ist an vielen Stellen zur Stadt hin geöffnet. Es gibt eine Passage, die zwei wichtige Plätze in Münster miteinander verbindet und im Inneren holen hohe Fenster mit interessanten Ausblicken an vielen Stellen das Außen in den Museums-Rundgang hinein.

LWL Museum

Der St. Paulus Dom

Dieses architektonische Verschränken mit dem Stadtbild erinnert auch an die Ursprünge der Sammlung, die regionale Kunst und Geschichte vermittelt. “Schatzkammer Westfalens” heißt es in der Pressemeldung. Und so haben wir bei dem Schnelldurchlauf zur Pressekonferenz auch eine Zeitreise durch die westfälische Kunstgeschichte unternommen. Das Museum besitzt unfassbar schöne Kunst – vom Mittelalter bis in die heutige Zeit. Und präsentiert diese in einer Ästhetik, die ihresgleichen sucht. Fantastische Inszenierungen, herrliche Durchblicke und Gegenüberstellungen lassen den Rundgang zu einem unvergleichlichen Erlebnis werden. Ich hätte in jedem Raum Stunden verweilen mögen. Allein, wir waren ja nur auf Stippvisite! Da ich im Übrigen auch die Stadt Münster wunderschön finde, wird bald mal ein Kurzurlaub hier eingeplant!

LWL Museum

Präsentation und Vermittlung

Wenn man mich jetzt fragt, welcher Raum mir am besten gefallen hat, dann hab ich sofort eine Antwort parat: der Raum, der dem Unbewussten in der Kunst gewidmet ist. Mit Arbeiten von Surrealisten wie Max Ernst und Hans Arp. Hier geht die übliche Rauminszenierung (vom Büro SPACE4)  einen interpretatorischen Schritt weiter und deutet mit einer dunklen Balkenkonstruktion Gedankenstränge und Assoziationsketten an, die man auf einer Freudschen Couch liegend nachvollziehen kann. Mir persönlich gefallen solche “Geschichten”, die durch eine besondere Dramaturgie der Präsentation erzählt werden. Die rein ästhetische Präsentation mit den gut lesbaren Wandbeschriftungen hat sicherlich auch etwas. Aber ich bin überzeugt davon, dass viele Besucher ein wenig an die Hand genommen werden müssen, damit sie die Wirkung und Bedeutung von Kunst in ihrer Komplexität erschließen können.

LWL Museum

Kunstrezeption im Liegen! Im Hintergrund “Abstrakte Formen II” von F. Marc

Sicher wollt ihr jetzt von mir wissen, was mit der Kunstvermittlung generell in diesem Hause ist ;-) Ich habe bei der Eröffnung ein paar Worte mit Ingrid Fisch gewechselt (ich hoffe, es war nicht schlimm, dass ich nach dem erschöpfenden Rundgang so hartnäckig war!) und konnte mir die Räume für die Vermittlung auch noch ansehen. Das gefiel mir gut, was ich da gesehen habe. Besonders eine Sonderausstellungsfläche finde ich super und wichtig für jede erfolgreiche Vermittlungsarbeit. Die gab es da neben unterschiedlichen Werkräumen und jeder Menge Depotfläche für kreative Materialien. Man setzt im LWL Museum für Kunst und Kultur verstärkt auf bildnerisch-praktische Vermittlung, es gibt allerdings auch einige performative Ansätze, wie mir Ingrid Fisch erzählt hat. Spannend fand ich auch die Idee, Kunstvermittlung für die U3 Kids anzubieten. Niederschwellige Angebote setzen so früh wie möglich an, um das Museum als Erlebnisort im Bewusstsein zu verankern. Bin neugierig, welche Erfahrungen da gemacht werden und freue mich, wenn man irgendwann einmal mehr hört davon.

Medien und Spiele

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Und wie halten die es mit neuen Medien, mag sich jetzt der ein oder andere fragen. Ja, die gibt es auch! Beeindruckendstes Beispiel für den Einsatz ist ein Spieletisch, der inmitten des Raumes zum Thema “Westfälischer Frieden” installiert wurde. Mit maximal 10  Besuchern kann man hier an einem Kartenspiel teilhaben, das die Prinzipien von Friedensverhandlungen vermittelt. Eine prima Idee und ich bin sehr überzeugt von dem Ansatz, der den Gamification-Aspekt komplexer einlöst als viele der üblichen Puzzle-Anwendungen. Allerdings hab ich mich gefragt, wie die Nutzung im normalen Museumsbetrieb funktionieren wird. Für den Einsatz bei Schulklassen ist der Spieltisch nicht vorgesehen. Klar, es sind zu wenig Plätze vorhanden. Aber ist das nicht die perfekte Zielgruppe dafür? Ich wage ein bisschen zu zweifeln, ob der allein durch die Sammlung wandelnde Besucher sich ernsthaft mit dem Spiel auseinandersetzt und gar mit weiteren ihm unbekannten Besuchern zu einer Spielrunde zusammenfindet. Wenn dem so wäre, wäre das natürlich genial. Inhaltlich kann ich zu der Spielkonzeption nicht viel sagen, da ich auf dem Rundgang kaum Zeit hatte, das auszuprobieren. Mir erschien die Spielstruktur aber sehr komplex! Wäre so ein Spiel nicht viel gewinnbringender auf der Homepage eingesetzt? Um so potentielle Besucher im Vorfeld überhaupt erst einmal für das spannende Thema “Westfälischer Frieden” zu gewinnen?

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Einen Medien-Guide gibt es auch. Einfach drauf los, animiert dieser! Man kann zwischen verschiedenen Touren auswählen und einige Videos bereichern die Kunstbetrachtung. Auch wenn ich das Gerät im Smartphone-Format viel zu klein für die Videos finde, ist es ein schöner klassischer Audio-Guide. Und Herr Jauch spricht zu uns! Aber warum so ernst, so gedämpft? Da hätte ich mir ein bisschen mehr lebendige Moderation gewünscht!

Eine nette Idee auch, mit der Hutträgerin des Jahres einen Einspieler zu produzieren, der auf Mackes “Modesalon” Bezug nimmt. Aber wieso hat man es beim reinen Hut anprobieren belassen? Wieso nicht den Blick von außen auf das Kunstwerk gewagt? Mich hätte sehr interessiert, was Nadine Angerer von dem expressionistischen Bild hält.

Mein Fazit

Das heute für die Öffentlichkeit zugängliche LWL Museum für Kunst und Kultur in Münster ist ein wunderschönes Museum! Kostbare Kunstwerke perfekt inszeniert sind ein wahrer Augenschmaus! Diesen kann man schon von außen erahnen, wenn Schaufenster und Passagen sich einladend dem Kunstinteressierten öffnen. Herein, herein! So scheint die Architektur zu rufen.

Auch die Vermittlungsangebote sind angetreten, sich den Bedürfnissen der Besucher anzupassen. Hier hätte es für meinen Geschmack ein bisschen mehr Experiment, deutlich partizipativer sein dürfen. Auch beim Medieneinsatz! Dennoch kann ich den Besuch in diesem Museum nur jedem ans Herz legen! Genießt diese Fülle an Schönheit und erlebt eure eigenen Geschichten im LWL Museum für Kunst und Kultur.

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Ich wünsche dem gesamten Museumsteam eine erfolgreiche Premiere an diesem Wochenende und danach gute Erholung von den anstrengenden Eröffnungsvorbereitungen. Und sage an dieser Stelle: Auf Wiedersehen in Münster!

 

Lustwandeln im Schlossgarten

Heute ist die App “Schlosspark Nymphenburg” der Bayerischen Schlösserverwaltung auf dem Markt erschienen und verspricht “Lustwandeln im Schlossgarten” – ein verheißungsvoller Anfang, wie ich finde. Und da ich von Tanja wusste, wie viel Liebe und Engagement in diese Applikation geflossen ist, hab ich sie mir natürlich sofort im App Store heruntergeladen. Und bin ein wenig Gelustwandelt! Ja, das kann man auch, wenn man gerade nicht in Nymphenburg vor Ort ist! Und dafür gibt es von mir schon mal das erste Sternchen!

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Es ist wirklich eine schöne App geworden, die aufgeräumt daherkommt. Will heißen: die Benutzerfreundlichkeit ist absolut gegeben. Mein persönlicher Favorit ist der Zurückbutton! Denn wie oft hat man schon erlebt, dass man sich in einer komplexen App-Struktur verliert! Außerdem ist es Tanja Praske und ihren Kollegen gelungen, die Fülle an Informationen in goutierbare Häppchen zu verpacken. Weiterführende Informationen wie Links, Bedienungsanleitung aber auch Aktuelles und Feedback sind an einem extra Menüpunkt gesammelt. Dafür gibt es von mir noch ein Sternchen!

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Die Texte der App kann man sich auch vorlesen lassen – also hat man hier einen schönen Audioguide in der Tasche! Sprachlich sind sie zwar durchaus kunsthistorisch motiviert, aber zwischendrin gibt es immer eine direkte Ansprache des Nutzers. “Erkennen Sie die kunstvolle Wandlung vom Kanal zum Bach?” Vor jeder Station erscheint zunächst der Gartenarchitekt Skell und man hört einen O-Ton vom Hofgartenmeister. Ein schönes Gimmick, das man aber auch überspringen kann, wenn man sofort zum Geschehen kommen will. Abwechslungsreich, alle wichtigen Infos verständlich verpackt, so macht auch das Lesen der Infos Spaß. Hierfür geb ich das nächste Sternchen.

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Und der Gamification-Aspekt? Nach dem wird ja bei jeder neuen App sofort gefragt. Manches Mal finde ich den ja auch etwas bemüht. Ich muss zugeben, das kleine Quiz zum Schlossgarten und seinen Bauten ist keine große Gamer-Herausforderung. Muss es auch nicht sein. Mir gefällt es, dass man auch ohne großartiges Nachsitzen die Fragen beantworten kann. Und zumindest eines hat das Team aus Vermittlungssicht auf jeden Fall erreicht: dass man genauer hinsieht bzw. sich ein paar Fakten einfach besser merkt. Niederschwellig und charmant gelöst das Ganze. Denn man kann sich auch noch eine kleine Urkunde per Mail zusenden lassen!  Dafür einen Stern von mir! Und? Habt ihr mitgezählt? Das sind jetzt schon vier Sterne! Das fünfte Sternchen gibt es hierfür:

OptokopterUnter jedem Stationenpunkt gibt es weiterführende Infos. Bildergalerien, Audio-Schnipsel mit Interviews, ganze Videos und vor allem einen Oktokopter-Flug über das Gelände. Das macht wirklich Laune, man bekommt einen schönen Überblick! Und es ist etwas völlig anderes als eine Animation. So konnte ich hier an meinem heimischen Schreibtisch im Rheinland wirklich einen kleinen Moment bayerische Schlösserpracht erleben.

Natürlich bietet die App noch eine ganze Reihe von Features, die nur vor Ort zu erleben sind. Und das ist auch gut so! Schließlich sollen ja die Besucher vor Ort angesprochen werden. Wie die Augmented Reality Applikation funktioniert und welchen Mehrwert die Infos über QR-Codes bieten werden, das kann ich ja dann alles einmal testen, wenn es mich hoffentlich bald mal wieder in den Süden unserer Republik zieht.

Herzlichen Glückwunsch, Tanja, an dich und deine Kollegen zu dieser gelungenen und schönen App. Ich wünsche euch viele Nutzer und großen Erfolg damit!

Lesung im Sonnenstudio

In letzter Zeit treibt es mich von der bildenende Kunst immer wieder in Richtung Literatur. Und ich habe beschlossen, häufiger mal auf Lesungen zu gehen. Denn da werden Bücher lebendig! Ich find es schön, Autoren zu treffen. Aber noch spannender find ich es, wenn sie einem Einblick in ihren kreativen Schaffensprozess gewähren. Und deswegen war die Lesung von Ulrike Anna Bleier im Ehrenfelder Sonnestudio auch eine ganz besondere. Denn die  Edition “Zwölf Farben” des rhein-wörtlich Verlags stiftet die Autoren jeweils zu einer kleinen “Poetologie” über ihren veröffentlichten Text an. Warum wir im Sonnenstudio waren und was das alles mit Lüge und Wahrheit zu tun hat, lest ihr hier.

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Remembering Rembrandt

Remembering Rembrandt! Das kann kein Zufall sein! Ich habe mein Kulturtussi-Blog im Rembrandt Jahr 2006 begonnen! Und jetzt war er bei mir zu Besuch! Also natürlich nicht der echte ;-) Der ist ja immerhin schon vor 345 Jahren gestorben. Aber diese wundervolle Kopie, die mir von der Alten Pinakothek München überlassen wurde. Einzige Bedingung: ich sollte Rembrandt meine Welt zeigen. Was ich mit dem Kerl alles erlebt habe und warum aus meiner Sicht diese wundervolle Social Media Kampagne einen Preis verdient hat, lest ihr in diesem Beitrag.

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Wandern mit Nairs

Eine Woche Urlaub im Unterengadin hat mal wieder sämtliche Batterien aufgeladen. Schön war es – trotz des etwas durchwachsenen Wetters. Und wir haben am Tag vor unserer Abreise auch noch einen absoluten Höhepunkt erleben dürfen: die wunderbare Architekturwanderung, die vom Nairs – Zentrum für Gegenwartskunst angeboten wurde. Über diese Einrichtung habe ich schon im letzten Jahr geschrieben. Immer einer der ersten Gänge nach der Ankunft in Scuol, unserer Schweizer Heimat, führt uns zu dieser spannenden Kulturinstitution. Dort wird in diesem Jahr noch fieberhaft renoviert und es gibt keine Artists in Residence. Das hindert das Team um Christof Rösch aber nicht daran, ein Spitzenprogramm aufzulegen. Und hurra: Es passte zeitlich perfekt, so dass wir an der genialen Wanderung mit Köbi Gantenbein, Magda Vogel und John Wolf Brennan teilnehmen konnten. Wandern mit Nairs: ein Hochgenuss, über den ich euch gerne berichten will!

Wandern mit Nairs

Treffpunkt für das Wandern mit Nairs: Bahnhof in Ardez. Man beachte die Bahnhofsuhr!!!

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